Pinguine 2.0

Autor: Stephan

Es ist sau heiß im Zimmer inkl. Mücken und einem Vollknaller der das grosse Licht anmacht als er ins Zimmer kommt, wenigstens war er schnell fertig.

Das Frühstück ist bekanntermaßen Müll, aber besser als nix. Um 7:30 sollen wir abgeholt werden, naja es ist 7:40 also für südamerikanische Verhältnisse zu früh.

Es ist ein normales Auto, eine weitere Person ist neben dem Fahrer schon im Fahrzeug. Wie haben die grossen Rucksäcke dabei, weil wir hoffen nach der Tour in Trewel aussteigen zu können.

Wir fahren als erstes nach Punta Tombo, also wieder an Trelew vorbei.

Es dauert ungefähr 3h dann müssen wir noch für uns zwei 320 Peso eintritt zahlen und dann geht es auch schon zu den Pinguinen. Hier ist die größte Kolonie der Pingüino Magallánico der Welt, angeblich 500.000.

Der erste watschelt 2 Meter vor uns auf den Holzblanken. Es ist schon wieder zum totlachen. Wir werden von irgend ner Frau darauf hingewiesen Abstand zu halten.

Wir gehen den abgesteckten Pfad entlang, es sind unglaublich viele Pinguine, die Babys sind total unterschiedlich weit entwickelt.

Man kann die Pinguine in ihren Höhlen beobachten, die meisten stehen aber davor rum.

Die Pinguine watscheln einfach auf den Wegen und lassen sich einwandfrei fotografieren. Wahre Topmodels. Flo wird nochmals auf den Abstand hingewiesen.

Von einer Plattform aus, kann man die Pinguine beim Baden beobachten. Im Wasser sind sie pfeilschnell.

Also wer in Argentinien ist, ohne hierher zufahren dem ist nicht mehr zu helfen.

Die Jahreszeit sollte man natürlich berücksichtigen. Von Abril bis August sind die Pinguine nämlich auf dem Weg nach Brasilien und wieder zurück. Dabei gehen sie 3 Monate nicht an Land, außer sie sind krank oder verölt (so stand es auf einem Schild)

Nach gut 1,5h sind wir wieder am Auto, der Guide legt uns nochmal die Delfintour in Rawson ans Herz, wir überlegen noch ob wir diese Tour machen sollen oder nicht.

Auf dem Weg nach Drawson biegen wir kurz nach Escondida ab, wenn man Glück hat soll man hier Seeelefanten sehen können, aber es ist im Moment nicht Saison.

Wir haben aber Glück und die dicken Würschte liegen für uns bereit. Die Viecher sind echt brutal gross und fett. Sie beachten uns aber kaum, eins dreht uns den Kopf zu.

Weiter nach Drawson, wir entscheiden uns die Delfintour zu machen. 1000 Peso / Person.

Wir gehen noch kurz in nen Imbiss fritierte Shrimps, Calamari und Fisch essen, das Zeug ist der Hammer. Hier wird viel nach Shrimps gefischt.

Gut gelaunt legen wir unsere Schwimmwesten an. Das Boot ist ein grosses Schlauchboot, Spass ist also garantiert.

Im Hafen sehen wir die ersten Seelöwen. Und unzählige Möwen.

Wir fahren weiter raus auf den Atlantik. Hier sehen ein paar Albatrose. Langsam wird der Captain nervös weil wir noch keine Delfine gesehen haben.

Aber Flo sieht den ersten. Aber leider nur er. Aber kurze Zeit später sehen wir alle welche. Zum fotografieren fast unmöglich aber, wir haben sie ja gesehen 😉

Beim zurückfahren werden wir alle noch nass, aber egal Delfine sind einfach schön.

Kurz vor Schluss besuchen uns noch mehrere Seelöwen. Auch lustig zu beobachten.

Dann werden wir nach Trewel zum Hostel gebracht. Somit ist auch die zweite Busfahrt von Puerto Madryn nach Trewel überflüssig.

Besser so als anders rum.

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