Urlaub Tag 1

Sooo wir sind im Urlaub.
Heute sind wir von Hall in Tirol
Gestartet und haben uns Richtung tulfs durchgeschlagen.
Manchmal war es doch etwas schwer den richtigen weg zu finden. Aber wir sind dann doch an unserem ersten Gipfel angekommen dem glungenser dort haben wir die Sonne genossen und haben noch ein paar km alpines Gelände zurückgelegt. D.h Felsen über die man klettern muss und umgehen hüpfen also viel kraft gekostet wenige km gutgemacht.

Dann haben wir auf dem weg ein schneefeld gefunden das unsere erster Biwak Platz wurde. Tarp aufgestellt und den kocher angeworfen. Spagetti mit Tomatensauce ( die Reste aus Grönland )

Dann noch ne halbe Tafel Schokolade und dazu noch die Sonne über dem Inntal genießen.
Herrlich .

Heute war ein recht anstrengender Tag.
Wir beide sind mit leerem Magen los und dann noch der Anstieg auf 2700 Meter hat schon gestrauchelt .
Naja waren doch etwas weniger weil die Seilbahn uns 1100 Höhenmeter abgenommen hat .

Ja das war Tag eins

Achso die Anreise.
Da die Susi eh im Inntal was zu erledigen hatte sind wir heute früh mit Uhr um halb 8 aufgebrochen.

So Fotos gibt’s auch

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Morgen gehts los

Morgen geht es auf die reise.
Der Rucksack ist gepackt,
Die Stimmung ist gut
Und das Wetter wird traumhaft.

Wir freuen uns schon!

7. Lamsenjochhütte Schwaz 2012-05-27

Um 5 Uhr wache ich auf und genießen den Sonnenaufgang. Da es immer noch sau kalt ist (0°C) kochen wir Rührei im Winterlager und starten dann den Abstieg über den harten Schnee Richtung Sattelalm. Der Weg ist durch den harten Schnee sehr anspruchsvoll, aber die Schneefelder verabschieden sich recht schnelle, wir sehen wieder eine Gämse.
Der Weg ist anschließend angenehm zu begehen und führt uns durch schöne Wälder und auf angenehmen Wegen zur Sattelalm. Wir springen noch über ein paar Steine in einem kleinen Fluss. Auf der Sattelam schlagen wir uns mit einer Riesenportion Kaiserschmarren und zwei Spezis den Bauch voll (für 12,60 Euro), es kommt Urlaubsstimmung auf, ich wechsle auf die FF, unsere Camelbags sind leer wir füllen am Fluss noch kurz auf und gehen vergnügt weiter Richtung Schwaz. Jetzt merkt man das Pfingsten ist die Leute werden mehr und auch die Parkplätze am Wegesrand sind voll. Wir lassen uns davon aber nicht beirren und genießen die letzten Kilometer unserer Wanderung, vorbei ein Kuhwiesen. Am Schwazer Bahnhof angekommen kaufen wir panisch Tickets eines davon wird sich als nutzlos herausstellen (naja 12 Euro kann man verschmerzen). Wir fahren mit dem Zug nach Kufstein, dort steigen wir in den EC nach München. Kurz vor Rosenheim, Fahrkartenkontrolle…wir müssen den Zug verlassen unser Bayernticket gilt nicht im EC. Somit verbringen wir eine weitere Stunde wartend auf den nächsten IC nach München auf dem Rosenhomber Bahnhof, zumindest gibt es dort Bier, auch die Paprika verspeisen wir genüsslich. Endlich im IC sollte unsere Fahrt kurz vor Grafing durch eine Baustelle und anschließend durch eine Schafherde um weitere 45 Minuten verzögert werden, aufgrund dieser Verspätung fährt unser Zug nur bis München Ost und nicht wie geplant bis zum Hauptbahnhof. Jetzt noch kurz in die U-Bahn und schon bin ich daheim.

 

6. Eng Lamsenjochhütte 2012-05-26

Gegen 7:30 starten wir in die Eng, vorbei an den ersten Bergen über 2000 Metern auf unserer Reise nach Venedig. Der große Ahornboden verzaubert uns in der morgendlichen Sonne. Dort füllt sich der Parkplatz bereits mit wanderwütigen Flachlandtouristen aus allen Herrgotts Ländern. Die Gipfel der Berge sind noch stark verschneit, aber wir sind guten Mutes und machen uns auf zur Binslalm. Der kurze Weg führt kurz nach dem Hotel steil Bergauf, am Wegesrand können wir zum ersten Mal den Schnee berühren. An der Binsalm angekommen, gönnen wir uns eine kleine Verschnaufpause mit einem kalten Spezi und sehen eine kleine Lawine abgehen. Um unser heutiges Etappen Ziel zu erreichen, müssen wir aber zu erst einen steilen Hang hinauf, dieser ist ca. 50 cm mit Schnee bedeckt, mittlerweile ist es ungefähr 10 Uhr der Schnee wird langsam sulzig. Die Sonne brennt, nur in kurzer Hose und T-Shirt bekleidet sehen wir die ersten Krokusse und einen Marienkäfer auch ein paar Gämsen können wir auf den Hängen erkennen. Nun folgt der gefährlichste Teil unserer Etappe, wir müssen eine Schneefelder queren zum Glück haben wir Vorgänger gehabt die uns tolle Spuren gelegt haben, ansonsten wäre die Überquerung nicht möglich gewesen. Wir kommen heilfroh an der Jamsenlochhütte an, und legen uns erstmal in die Sonne. Den Sonnenbrand haben wir uns aber beim Aufstieg eingefangen. Ein paar Wanderer treffen wir auch noch, aber die Nacht verbringen wir alleine bei der Hütte unterm Tarp. Zu essen gab es Bratwürstl mit Sauerkraut. Auch die kleine Gedenkstätte besuchen wir, die vielen Unglücke lassen stimmen uns nachdenklich.

Mein großes Ziel die Milchstraße zu fotografieren wird sich diese Nacht erfüllen, ich pelle mich aus dem Schlafsack um bei ca. -3 °C den klaren Sternenhimmel zu genießen.

 

5. Vorderiß Eng 2012-05-25

Aufgrund des befürchteten Schnees in der Schlauchkar haben wir uns für die Tour über das Lamsenjoch nach Schwaz für die Überquerung des Karwendels entschieden, wir hoffen inständig, dass dieses Tour begehbar ist.

Wir starten direkt nach der Arbeit mit der Bob von der Donnersbergerbrücke Richtung Lenggries, wir bestellen unser Taxi nach Vorderiß noch in der Bob. Es steht auch direkt bei unserer Ankunft bereit. Wir nehmen noch eine weitere Person mit nach Vorderiß, er möchte mit seinem Schlauchboot die Isar nach München befahren um für seinen Trip den Yukon entlang zu trainieren. Kein Problem Taxi ist ja groß genug.

In Vorderiß angekommen, stellen wir fest, dass das GPS nur die Luftlinie gespeichert hat und nicht den wahren Track, aber das sollte auf der heutigen Etappen entlang der Teerstraße kein Problem sein. So wandern wir weiter immer geführt von einer geräumten Straße. Insgesamt halten zwei Autos an und bieten uns an uns mitzunehmen aber wir lehnen dankend ab.

Wir passieren die Staatsgrenze zu Österreich, in Hinteriß umhüllt die Nacht unseren Weg.
Wir planen bis Parkplatz 9 zu wandern und dort in einem Waldstück zu nächtigen, aber die Straße wird uns zu viel nach ca. 18 km suchen wir zwischen Parkplatz 7 und 8 ein Platz für unser Biwak, den ersten Platz verlassen wir recht schnell wieder, als er bei genauerer Betrachtung keinerlei Sichtschutz bietet. Der zweite ist umso besser und deshalb gibt es um 0:30 noch eine halbes Kilo Spätzle mit Ei und Käse garniert mit Röstzwiebeln (überschlagen hatte alles 2400kcal), das Tarp schenken wir uns und legen uns in die Schlafsäcke.

Die Nach verläuft ruhig um ca. 5 Uhr fahren die ersten Autos in die Eng.
Ich teste die Fäkalienlochaushebeschaufel und lege mich anschließend noch einmal kurz hin.

 

4. Tutzinger Hütte Bad Tölz 2012-05-13

Der Wecker läutet um 6:45. Das Frühstück lassen wir aus, wir wollen lieber raus, gerade kommt nämlich die Sonne über die Benediktenwand, welche wir gestern Abend gar nicht mehr erkennen konnten, ein überwältigender Anblick.

Wir sprechen noch kurz mit dem Hüttenwerk über den den besten Weg nach Bad Tölz. Wir entscheiden uns trotz schlechter Schneemengenvorhersage für den Weg über Arzbach. Die Wolken ziehen die Benediktenwand hinauf dahinter kämpft sich die Sonne ihren Weg.
Unser Weg ist relativ leicht zu finden und ich erkenne ein paar Steinböcke hinter den Bäumen, bis zum Frühstück müssen wir noch einen steilen verschneiten Hang hinunter, hierbei erweisen sich unsere Stöcke wieder als unverzichtbar. An einer unbewirtschafteten Alm kochen wir Rührei mit Speck, und treffen zwei Wanderer die sich auf dem Weg nach Lenggries befinden, sie schenken uns einen Apfel. Der nun folgende Weg führt uns auf Forsstraßen bis nach Arzbach, in den Waldstücken sehen wir immer mehr Wanderer, Mountenbiker und auch vereinzelte Auto. Es zieht langsam wieder zu aber immerhin regnet es nicht. Von Arzbach nach Bad Tölz ist der Weg eben, einzige die Buschige Landschaft bringt Abwechslung. In Bad Tölz angekommen müssen wir noch zum Bahnhof welchen wir um 15:55 erreichen, Abfahrt der Bob Richtung München ist um 16:01 also perfekt. Die Zugfahrt vergeht schnell und die Füße schwellen an, keine Blasen nur der große linke Zeh macht wie immer Probleme.

3. Vorderiss Tutzinger Hütte 2012-05-12

3. Vorderiss Tutzinger Hütte 2012-05-12
Diese Etappe beginnen wir mit einer Bobfahrt nach Lenggries, da der Bergesteigerbus noch nicht fährt, entschließen wir uns mit dem Taxi für 35 Euro nach Vorderiss zu fahren.
Wir laufen diese und die nächste Etappe mit Absicht anders herum, da ein Taxi von Vorderes nach Lenggries schwerer zu bekommen ist als so herum)
An der „Post“ angekommen kreuzen wir einen Fluss (welcher das wohl ist) nach ca. 20 Metern auf der Mautstraße beginnen die Serpentinen den Berg hinauf. Wir sehen Schnecken, Frösche und einen Salamander, Butterblumen und verschiedene andere Blumen. Es ist für heute starker Regen angesagt, Anfangs reißt es aber auf und wir wandern in Kurzen Hosen, aber das gibt sich bald kurz nachdem der erste Aufstieg bewältigt ist, ziehen Wolken auf und es beginnt zu Regenen (was sich die nächsten 8h nicht ändern sollte). Gut eingepackt muss ich feststellen, dass ich keinen Handschuhe und keine Mütze eingepackt habe, bei ca. 2° und Regen nicht gerade erfreulich. Zum Glück hatte der Flo ein zweites Paar Handschuhe und ich meine rote Kappe.

Der Weg führt uns an verschiedensten Almen vorbei, und die einzigen Menschen die wir bis zum Ziel sehen sollten waren zwei Holzarbeiter und zwei Mountainenbiker.

Wir machen Pause in einer vom Schnee fast umgedrückten Hütte, Hauptsache trocken, kurz vor Jachenau sehen wir einen Wegweißer nicht, (haben ja auch keine Rückspiegel). So wandern wir auf dem relativ leicht zu findenden Weg weiter an Wasserfällen und vereinzelten Schneefeldern weiter. Der Regen wechselt von Bindfäden zu normalen Regen und wieder zurück. Gegen 17:00 müssen wir ein Waldstück hinauf, ich schätze für diese Wegstrecke von ca. 1km haben wir 1h gebraucht, es war kalt, rutschig, windig, und nass. Als wir dachten es geht nicht schlimmer gingen die Schneefelder los. Die Orientierung ist jetzt fast unmöglich ohne GPS wären wir aufgeschmissen, gewesen, die Spuren im Schnee konnten man zwar erkennen, aber es gingen auch welchen auf den Gipfel der Benediktenwand (bei 1°, Regen und einer Sicht von ca. 20 Metern haben wir auf den Abstecher verzichtet), nach ca. 10 Metern konnten wir unseren Fehler erkennen und folgten den anderen Spuren zur Trutziger Hütte. Aus jetzt nicht mehr nachvollziehbaren Gründen verzichten wir auf unsere Gamaschen, weshalb Schuhe und Socken nass wurden.

Unsere anfängliche Angst, dass die Hütte nicht bewirtschaftet sei, verflog recht schnell als wir, ca. 200 Meter vor der Hütte bereits Stimmen hörten.Wir kamen um 20:30 an der Tutzinger Hütte an, noch etwas länger und wir hätten unser Zelt aufbauen müssen.
Die Hütte war ziemlich voll, die meisten kamen von Lenggries.

Die Küche war schon geschlossen, aber wir konnten noch Schinkennudeln ergattern, die Zimmer waren schnell gebucht, einmal ein dreier Zimmer und einmal ein Matratzenlager.
Wir gönnten uns jeder noch zwei Bier und 2 Stückl Nuss und Marmorkuchen und verkrochen uns dann in unsere Schlafgemächer.

 

2. Wolfratshausen Bad Tölz 2012-04-09

Mit der S-Bahn nach Wolfratshausen dort starten wir direkt nach Bad Tölz.
Kurz zuvor hat es kräftig geschneit, was wir in den folgenden Waldstücken sehen werden.
Heute folgt unser Weg weiter der Isar. Schon hier verändert sich das Landschaftsbild. Wir kommen den Bergen näher.
Wir nutzen zum ersten Mal unsere Stöcke, anfangs ungewohnt gewöhnen wir uns schnell dran.
Sehr schöne entspannte Wanderung ohne Blasen, aber die Füße schmerzen trotzdem sehr. Wie verlaufen uns kurz finden aber schnell wieder den richtigen Weg. In Bad Tölz fängt es an zu regnen. Wir fahren mit der Bob zurück nach München.

 

1. München Wolfratshausen 2012-03-25

Wir beginnen bei strahlendem Himmel um 9 Uhr am Marienplatz
Über das Tal geht es Richtung Isar, am Deutschen Museum vorbei gehen wir immer Flussaufwärts Richtung Flaucher.
Obwohl das Thermometer nur ca. 10° anzeigt fangen wir an zu schwitzen, vor allem an den Füßen.

Unser Weg führt uns weiter bis zur Großhesseloherbrücke und weiter nach Grünwald.
Wir wandern weiter Richtung Schäftlarn gegenüber des Klosters, gönnen wir uns eine kleine Pause und ziehen die Schuhe aus. Oje, dicke Blasen haben sich gebildet, wir vermuten es liegt am Schweiß und der dadurch aufgeweichten Haut. Zähne zusammenbeißen und weiter Richtung Ickinger Wehr. Nun geht es immer gerade aus bis wir kurz vor Wolfratshausen die Isar über eine Brücke passieren und den Startpunkt der Flöße begutachten, hier sehen wir zum ersten Mal die Berge.

Noch eine kleine Stärkung beim Kroaten an der Wolfratshausener S-Bahn  und schon werden wir abgeholt.