Pinguine

Autor: Stephan

Wir wachen um kurz nach 7:00 auf, im Zimmer hat es gefühlte 30 Grad. Die Heizung wat die ganze Nacht an und das Fenster zu.

Wir wollen direkt um 8:00 zum PiraTour schalter(die unsere Tour abgesagt hatten) um evtl. doch noch nen Platz zu ergattern.

Die Rezeption im Hostel ist noch nicht besetzt, also die Rucksäcke wieder ins Zimmer.

Der Hafen ist nur zwei Blocks entfernt.

PiraTours hat am Sonntag wieder Plätze, also viel zu spät für uns.

Wir suchen deshalb eine Alternativtour, da eh fast alle das gleiche zum gleichen Preis anbieten, nehmen wir die, bei der die Tour am längsten dauert. 5h für 1.700 Peso/pers.

Um 8:30 sollen wir zur Hafenkontrolle kommen. Also wieder ins Hostel, da wir das Zimmer wechseln müssen sprich auschecken und später wieder ein. Zum Glück ist jetzt schon wer da, wir sollen die Rucksäcke in den Gang legen.

Gesagt getan, jetzt aber runter zur Kontrolle, das man hier nochmal 20 Peso / Pers Tax abdrücken muss.

Um 9:00 legt uns Katamaran ab. Die Tour geht raus auf den Beagle Chanel. Hier verläuft die Grenze zwischen Chile und Argentinien. Außerdem verbindet er Atlantik und Pazifik miteinander.

Erster Halt: Seelöwen Insel.

Und dort liegen ca. 50 dicke Würschte rum. Das Boot fährt wirklich na an die Insel, die Tiere sind das aber gewöhnt und beachten uns nicht. Auch gibt es einen Leuchtturm zu sehen. Es ist NICHT der südlichste Leuchtturm der südlichste steht am Kaphorn.

Nächster Halt: Komoran Insel.

Hier können wir hunderte Vögel beobachten.

Danach fahren wir an Puerto Williams vorbei. Es ist offiziell nur ein Dorf, dafür das südlichste der Welt es liegt aber in Chile. Ushuaia in Argentinien ist die südlichste Stadt.

Wir fahren weiter, an der Gabel Island vorbei, sie hat Ihren Namen von den Giebelartig geformten Gesteinsformationen.

Kur darauf der nächste Halt: Die Pinguininsel!!!

Wir dürfen das Boot nicht verlassen, aber das Boot fährt an den Strand und so können wir die Pinguine recht nah bestaunen. Sie sind echt super, das watscheln ist jeden Euro wert. Eigentlich gibt es auf der Insel zwei Arten von Pinguinen. Wir haben aber Glück und es ist auch ein Königspinguin vor Ort. Warum weiß kein Mensch er ist auch nicht immer da.

Die jungen Pinguine sind schon recht groß aber trotzdem putzig.

Wir haben gute Plätze am Bug des Schiffes, mit dem 55er Objektiv ist das leider auch nötig. Mehr Brennweite ist uns ja leider nicht vergönnt 🙁

Fazit: Pinguine muss man gesehen haben!

Unsere Tour dauert anstatt 5h, 7h wir sterben vor Hunger. Zum Glück finden wir irgendwas was aufhat. Ich esse Shrimps mit Roqufortsoße, Rinderschnitzel mit Pommes.

Aktuell stehen wir vorm Chinarestaurant und nutzen das wifi

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