Opeongo lake

Stephan:
Heute stehe ich erst kurz vor Acht auf.
Es herrscht Dichter Nebel wie vorhergesagt, also Wettervorhersagen stimmen hier fast immer.
Kurz das Permit geholt und dann weiter zum Opeongo Lake, ein Leicht zu erreichender See, Ideal also um zu Paddeln. Beim Bootaufbau mache ich alles verkehrt, ka warum, aber am Ende bringe ich das Boot doch zu Wasser. Nach ein paar Metern fällt der Aufbaustress von einem ab und man kann den ruhigen See und die bunte Bäume ringsherum so richtig genießen. Durch das dunkle Wasser und den strahlend blauen Himmel wirken die Farben noch intensiver. Die Gedanken sind total frei,neuer ganz allein auf dem großen See.

Nach ca, 1,5h soll ein Fluss in einen Nebensee führen, doch der Weg ist zugewachsen, also paddle ich zurück. Gerne wäre ich a, anderen Ufer zurückgepaddelt. Aber der Wind wird immer stärker und es bilden sich schon Schaumkronen auf den Wellen, ich will nichts riskieren und hangle mich von Insel zu Insel, total erschöpft komme ich beim Ausgangspunkt wieder an.

Erstmal Brotzeit in der Sonne, das Boot muss ja eh trocknen. Der Abbau funktioniert reibungslos.

Entspannt setze ich mich noch etwas in die Sonne, bevor ich zum Museeum fahre. dies ist höchstinterssant und auch noch kostenlos. Das Leben der Holzfäller war echt knackig. Ich denke was die in einer Woche geschafft haben schafft ein Harvester an einem Tag.

Auf dem Weg zurück, kaufe ich noch zwei Bier, Mann soll sich ja auch mal was gönnen.
Getankt wird auch noch, die Besitzerin fragt mich warum ich das Auto zusperre, hier sperrt man nichtmal sein Haus zu sagt sie . Das Auto Räume ich auf, damit morgen alle Platz haben.

Morgen geht’s also nach Ottawa.

P.S. Die Fotos auf dem Wasser sind durch eine Folie gemacht weshalb sie nicht ganz so schön sind.

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