Fazit

Stephan:
Im wirklich letzten Beitrag möchte ich noch kurz ein Fazit ziehen.

Man hört viel über Kanada ist es toll oder nicht, was ist der Indian Summer folgend meine persönliche Meinung dazu.

Ja, Kanada ist verdammt groß, auch wenn man es zuvor 100 mal gehört hat, man kan es sich nicht vorstellen (evtl können diejenigen unter euch die schon in Australien waren es begreifen).

Das Auto ist hier Fortbewegungsmittel Nummer 1, mehrere Tage Auto zu fahren ist hier normal. Ich erinnere mich hier an eine Mc Donalds Werbung am Straßenrand „visit us in 200 km“ eigentlich komisch, wir haben die Premium Fahrzeuge mit geringem Verbrauch.

Auch wenn der Sprit im Vergleich zu Deutschland billig ist, geht es aufgrund des hohen Verbrauchs und den weiten Strecken ins Geld.

Man sollte auch nicht unterschätzen absolutes Maximum sind 110 km/h und das hat man bei evtl 5% der Strecke, teilweise fährt man 300 km mit 80km/h.
LKWs fahren genauso schnell wie PKWs also nicht so wie bei uns nur 80km/h.
Auch wird an jeder Stelle gebaut, wenn wir so viel in unser Straßennetz investieren würden… Es kann aber auch passieren, dass man mal eine Stunde auf einem Feldweg fahren muss.

1. Tipp unbedingt ein SUV Mietenfalls man länger und nicht unbedingt nur in Großstädten unterwegs ist. Falls ihr mal über unbefestigte Strassen müsst zählt sich das aus. Ein RAM oder ähnliches wär natürlich besser aber wohl schwer zu bekommen und zu finanzieren.

Was noch sehr ungewohnt ist, dass hier die Preise ohne Steuer deklariert werden. Im Schnitt kommen 10-12% an der Kasse drauf. Daran hab ich mich auch in 5 Wochen nicht gewöhnt.

Zum Thema Städte, naja damit kann Kanada nicht wirklich glänzen, ich finde eh die meisten Städte langweilig und bin lieber draußen. Québec war hier mit Abstand die schönste Stadt, Toronto hat auch seine schönen Ecken, Ottawa war auch passabel, aber Vancouver war an zwei unterschiedlichen Tagen jedes mal furchtbar. Paris, Amsterdam und natürlich München sind da andere Kaliber.
2. Tipp nicht wegen den Städten nach Kanada kommen

Kanada glänzt viel mehr durch seine unendliche Wälder und die dort lebenden Tiere.
Durch seine schiere Größe ist es vielerorts so unberührt wie man es bei uns kaum findet.
3. Tipp Kanada erlebt man in der Natur!
Ich habe in 5 Wochen keine Bären gesehen!

Jetzt zum Thema Indian Summer, anfangs war ich auch eher skeptisch, ob das so ein Unterschied zu unserem Herbst ist. Und wenn man an den richtigen Stellen zur richtigen Zeit ist, würde ich sagen ja! Evtl findet man auch bei uns große Laubwälder! Aber extra deswegen nach Kanada zu kommen lohnt meiner Meinung nach nicht, erstens ist der Peak der Farben nur sehr kurz (ich hatte im Algonquin Park echt Glück am richtigen Ort zu richtigen Zeit zu sein).je nach Witterung 3 Tage bis eine Woche. Wenn man also nicht das Glück hat lange Urlaub machen zu können ist es sehr schwer diesen Zeitpunkt zu treffen.

Zum Thema Recycling, das habe ich bis zu Schluss nicht verstanden, Plastik und Glas in eins, aber keine chipstüten, Dosen ganz getrennt und drangibst noch Müll. Und dann gibt es noch so etwas wie den grünen Punkt das ist nochmal extra. Schon faszinierend wie hier versucht wird die Umwelt zu schönen aber gleichzeitig Autos Gefahren werden die 20 Liter und mehr Verbräuchen. Geschweige von den anderen Umweltsünde wie Fracking oder Erdölgewinnung aus Sandschichten

Das Thema Essen, vergesst es. Käse ist unendlich teuer und es gibt eigenlich nur Cheddar, Wurst schmeckt nach nichts und Brot ist besser als Kopfkissen zu verwenden als zu Essen. Bier schmeckt auch eher schlecht als recht.

Das Thema Menschen, ich war in insgesamt 5 Staaten Alberta, British Columbia, Québec, New Brunswick und Ontario.

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In BC, Québec und Ontario war ich lange genug um mir eine Meinung Bilden zu können. Leider kann ich kein Französisch weshalb ich mich in
Québec immer etwas unwillkommen gefühlt habe, das war in BC und Ontario ganz anders, hier hatte ich den Eindruck die Leute freuen sich das man hier ist. Im großen und ganzen kommen mir sie Kanadier eher entspannt vor, vor allem auf dem Land. Die Häuser sind hier wohl in weniger als jenem Leben finanziert, so dass es noch für ein großes Auto (RAM 1500 oder größer oder Ford F150) und Spielzeug wie quasi und Motorhoms zu reiche scheint. Ich glaube die Deutschen sind die Nation weltweit die sich am meisten Gedanken um Ihre Altersvorsorge macht, wahrscheinlich haben wir deshalb eine ungeahnten Wohlatand erreicht, den ich sonst noch nirgends auf der Welt gesehen habe!

Am Ende einer solche Reise stellt man sich natürlich die Frage war es das alles Wert, den Jahresurlaub zu opfern einmal um die halbe Welt zu fliegen, über 7.500 Kilometer Auto zu fahren, an seine körperliche und psychischen Grenzen zu gehen und Unmengen Geld auszugeben?…

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Von mir ein klares ja, wer solch eine Möglichkeit bekommt Zeit und Geld für so eine Reise zu haben musssie nutzen. Wer weiß wann man mal wieder dazu kommt. Ich habe auf dieser Reise viel gelernt über mich und andere. Um wenigstens mein grünes Gewissen zu beruhigen werde ich meinen Fleisch Konsum weiter reduzieren und evtl. Mal wieder in den Urlaub zu Fuß gehen!

Man darf natürlich nicht vergessen, dass wir ein großes Glück haben in Bayern leben zu dürfen. Wir habe alles bis aufs mehr in unmittelbarer Umgebung. Auch München gehört zu den schönsten Städten, wenn es nicht sogar die schönste Stadt ist, in der ich je war.

Ich bedanke mich bei alle Lesern und verabschiede mich mit einem Zitat von Thomas Mann:“

Reisen ist das einzig taugliche gegen die Beschleunigung der Zeit

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Der letzte Tag

Stephan:
Heute ist es auch für mich soweit, Abflug Richtung Heimat.

Den Wecker auf 0600 gestellt Wache ich um 0558 auf. Das ist Okay schnell Zähnegeputzt, ich will vor der Rush Hour an Toronto vorbei sein. Das Navi zeigt 6:35 Stunden Fahrzeit an.

Es regnet wie die Hölle und die Autobahn ist nicht beleuchtet und Kanadische LKWs haben keine Schutzbleche. Kann sich jeder selbst ausmalen wie toll das war, zum Glück wird es gegen 0730 hell. Mein Plan geht auf, kein Stau. Der Queens Highway hört dann irgendwie auf und die Route führt durch einen Vorort von Toronto, ob das wirklich die beste Route ist, weiß nur Gott.

Nach 16 km komme ich auf den Hwy. 410 jetzt geht es 480 km gerade aus. Ih mach ab und zu Pause, ich Tanke auch am billigsten 1,1159 (0,83€)für 87 Octan Treibstoff. Nicht das die Autos ewig viel Hubraum haben, das Benzin ist echt minderwertig.

Circa km vor der Staatsgrenze zu Québec wird alles zweisprachig, um dann danach sofort nur noch Französisch zu sein. Ich möchte hier keine negativen Bemerkungen über den französischen Character machen aber 5h in Ontario waren entspannter als eine Québec, kurz vor Baustellen wird überholt, LkWs legen es mit einem an, fahren so dicht auf das man in jedem Spiegel nur noch deren Kühler sieht und viel zu schnell wird auch gefahren. Das Navi leitet mich vom Hwy ab, Hmm komisch kein Flughafen ausgeschildert, na immerhin ne Tankstelle, ich muss den Wagen ja voll zurückgeben. Ich fahre trotz gegenteiliger Anweisung wieder zurück auf den Hwy und es sollte sich als richtig herumstellen. Die Wagwn Abgabe ist reibungslos. Es ist mittlerweile1500.

Ich warte also bis ich mein Gepäxk aufgeben darf. Um 1840 bin ich am Schalter der um 1900 aufmacht. Ich Drücke noch meine Boardingpass aus, Wiege vorab mein Gepäck und ooopps 24,5 kg,
war das Gewicht in Vancouver doch evtl ohne Paddel, noch das was ich rausnehmen kann ins Handgepäck gestopft dann sind es 23,8 kg so will ich es probieren.

Die Dame sagt nur Oversized Luggage bitte dann da hinter und ich kriege einen 23,5 kg Heavy Luggage Anhänger, mein Hand Lugagge wird noch kurz begutachtet, das passt.

Jetzt die Frage an die Sicherheits Experten ich könnte Aid dem Weg zu Oversized Luggage drop Off ja noch Gewicht in meinen Koffer packen? Durchleuchtet wird der Koffer jetzt bei drop Off.

Keine Beanstandungen, jetzt trinke ich noch ein Bier und schaue NHL.
Anbei noch ein Bild mit meinem Handgepäck, unverschämt wie ich finde, aber wie sagt man so schön

Scheiß da nix, dann fiäd da nix!

Fragen rund ums Fliegen/Reisen:

  • Warum pressen sich alle bei boarden als erstes ins Flugzeug?
  • Warum sind ältere Damen nicht fähig in der Schlange so viel Abstand zu halten, dass sie nicht bei jedem Schritt einem drauflaufen?
  • Warum trinkt man Tomatensaft (hier bei BA übrigens mit worchestersauce, lecker)?
  • Warum ist die Tonspur der Filme so leise das man nichts versteht?
  • Warum haben die Gepäcktrolleys in Montreal keine Bremsen?
  • Warum müssen immer alle gleichzeitig auf die Toilette?
  • Gibt es ein weiteres Land das einen Hardcover Reisepass hat?
  • Warum gibt’s in München kein Free wifi?
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    Niagara Falls (Nachschlag)

    Stephan:

    Ich war nochmals bei den Wasserfällen, um die Lichtinstallation und das Feuerwerk zu bewundern.

    Um 1830 bin ich vor Ort das Feuerwerk ist erst um 2200, aber was soll man dann sonst machen.

    Es regnet teilweise stark und es ist seh neblig. Aber ich halte durch, und werde enttäuscht das Feuerwerk dauert, ca 5 Minuten.

    Wer sich immer fragt warum manche Leute so viel Geld für richtige Digitalkameras ausgeben der schaue sich die iPad Bilder der Lichtinstallation an, hier sieht man den Unterschied.

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    Niagara Falls

    Stephan:

    Hallo liebe Leser,
    Heute ist es schon so weit, der letzte „richtige“ Eintrag (morgen evtl noch vom Flughafen, der Abschlussbeitrag), zu Feier des Tages gibt es ein kleines Video.

    Die Fahrt beginnt heute pünktlich um 700, da hole ich die Mädels ab. die Fahrt nach Niagara Falls verläuft gewohnt unproblematisch in der Gegenrichtung ist aber Stau, weshalb ich morgen sehr früh starten werde.

    Das Hostel wirkt von außen gewohnt unheimlich, innen drinnen aber recht nett und wenigstens keine Hühnerfarm wie in Toronto.

    Die Wasserfälle sind ca. 30 Minuten zu Fuß weg, aber das ist mir ja bekanntlich egal.

    Für heute ist schlechtes Wetter vorhergesagt, beim Autofahren hat es auch geregnet, aber pünktlich zum Fußmarsch hört es auf.

    von den Fällen hab ich teilweise kritische Stimmen gehört, das es nich so spektakulär sei und das Disney Land daneben schrecklich sei usw.

    Eins Vorweg, die Fälle fallen fast ausschließlich auf der amerikanischen Seite, aber auf die schaut man ja wenn man in Kanada steht!

    Und ich finde Sie schon spektakulär, okay ein Tag ist mehr als ausreichend und als Hauptziel einer Reise sind sie auch nicht zu empfehlen, aber so als Abschluss genau richtig.

    Es ist zwar einiges los, aber ich denke, dass das nichts ist im Vergleich zu dem was hier in der Saison los seiner wird.

    Natürlich gibt es die typische Touristen Attraktionen, man kann mit einem Blauen Plastik Poncho auf der Maid of Mist unten an die Fälle ranfahren, kostet auch nur 19,75$ und ich kann mir nicht vorstellen was man da sehen soll vor lauter Gischt.

    Es gibt in der Nähe eine Ansammlung von Hotels und Sonstigem Scheiß, wie Geisterbahnen, Space Golf, Guiness World Record Museeum, Hooters, Bk und ein Casino.

    Ich schlendere dadurch und es ist echt bescheuert, es fängt auch an zu regnen weshalb ich zurück zum Hostel gehe. Auf dem Weg dorthin gehe ich in den eigentlichen Ort Niagara Falls, eher ist es eine Strasse auf de nichts mehr los ist.

    Ich wollte auch zu Fuß zur amerikanischen Grenze gehen, aber am Anfang der Brücke ist ein Drehkreuz, in das man einen quarter schmeißen müsste und ein Hinweisschild das man bei der Rückkehr wieder seinen Pass regsteieren lassen müsse, also wieder neu nah Kanada einreist. Da ich morgen nach Hause muss, gehe ich kein Risiko ein und bleibe in Kanada.
    Die US Grenzbeamten arbeiten also, noch.

    Da heute Freitag ist, gibt es um 2200 ein Feuerwerk welches ich mir nicht entgehen lassen möchte.

    Das Auto ist komplett aufgeräumt und gepackt habe ich auch schon. Für morgen steht nur noch die Fahrt nach Montreal an, 7h also ein Tagesausflug.

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    Toronto Tag 2

    Stephan:

    Der Tag beginnt mit etwas Halskratzen (nachdem es jetzt 2 Tage weg war). Aber nicht dramatisch. Ich Stürze mich nochmal ins Stadtgetümmel. Schon faszinierend wir auch hier die Menschen wie ferngesteuert in die Arbeit steuern.

    Ich Besuche den Markt, er wirkt aufgeräumter als der in Montreal ist dafür auch viel kleiner. Den Brennereibezirk Besuche ich zuvor.

    Nächster Halt Fort York, hier war anscheinend eine Schlacht im 18 Jhr. Kostet aber Eintritt, weshalb ich das auslasse.

    Das Halsweh wird inzwischen langsam schlimmer.

    Ich tingle durch die Stadt und Lande in China Town, das ist wie immer sehr anstrengend.
    Ich kaufe mir eine Art Pizza Semmel, ein Fehler wie sich heraus stellen sollte, süßer Hefeteig mit einer Art Speck, ich hätte wissen müssen das die Chinesen sowas nicht können.

    Ich muss den ekelhaften Geschmack loswerden, deshalb kaufe ich mir ein HotDog, der ist dafür gut, ich Hau gacheid Zwiebeln drauf, denn die sollen ja gegen Halsweh helfen.

    Auf dem Rückweg, Besuche ich die Ai WeiWei Ausstellung, es sind nur zwei Räume, was ich schon wenig finde. Seine Aktionen mit den Vasen aus der Han Dynastie gehen zu weit wie ich finde.

    Der Rest des Museeums ist eher unspektakulär, da ich schon ziemlich müde bin gehe ich zurück ins Hotel und schlafe ein Stündchen.

    Gegen 1700 mache ich mich auf zum Essen zu gehen. Frohen Mutes muss ich feststellen das meine ausgesuchte Lokalität gerade von einer Horde Schick gekleideter Bankangestellter überrannt wird. Da fühle ich mich fehl am Platz und gehe wieder Richtung CN-Tower? Hier hatte ich gestern auch ganz nette Bars&Grills gesehen, zu meinem Erstaunen auch ein Jack Astors(da wollte ich eigentlich ursprünglich hin) hier ist das Publikum auch angenehmer (obwohl im Finanzbezirks).

    Ich esse den Holy smoked BBQ Bürger, der beste Bürger der gesamten Reise. Das Moosehead Bier kann man aber auch nicht trinken.

    Aktuell sitze ich zu Fuße des CN-Towers und schreibe Blog, der Countdown zum Heimflug läuft.

    Morgen Hole ich um 7 die Mädels ab und dann geht’s zu den Niagarafällen (der letzten Station meiner Reise)
    Das Wetter soll schlecht werden, mal abwarten!

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    Toronto

    Stephan:

    Wir brechen pünktlich wie geplant um 8:30 auf.

    Die Fahrt nach Toronto ist unspektakulär, mit 80 tuckern wir dahin.

    Ca 70 km vor Toronto wird der Highway erst drei und dann 6 spurig je Seite!
    Aber wir Meistern das erstklassig, bzw ich 😉

    Die Mädels müssen nach China Town, wie immer darf man nicht abbiegen wo man müsste. Naja U-Turn ist ja kurze Zeiz später erlaubt. Leider passe ich dann nicht mehr in die benötigte Rechtsabbiegerspur. Mehrs als gehupe und Stinkefinger passiert aber nicht.

    Mein Hostel finde ich auch schnell, Puplic Parkingmeter ist direkt daneben, 60$ wollen die, bis Freitag früh. Frechheit, aber man hat keine Wahl. Ich checke ein, bzw Zahle, weil um 1300 kann man noch nicht einchecken. Die Lieblingshood der Ansprechpartnerin ist Old cabbagetown. Da ich noch total planlos bin, gehe ich halt da hin und es hat sich gelohnt wie ich finde. Lauter nette kleine Häuser, aber viel Stranger, in Toronton scheint sie Dosis im Trinkwasser recht hoch zu sein. Ich komme zu einem Park indem es eine kleine Farm gibt.

    Zurück führt mich mein Weg durch einen Friedhof. Hier herrscht Chaos, so etwas wie Reihen gibt es nicht. Manchmal nur Platten im Boden manchmal 2 Meter hohe Säulen, hier fehlt mir eindeutig die Deutsche Gründlichkeit!

    So Titel ich durch die Stadt, so richtige Higlights gibt es in meinen Augen nicht. Gebaut wird natürlich an allen Ecken und Enden.
    Viele junge Leute und viele Asiaten. Ich finde einen Super Supermarkt, gönne mir eine Black Cherry Coke,obwohl mich der Babaria Blue im Glasschrank auch gereizt hätte, aber lang ist es ja nicht mehr, Bisses wieder Essen mit Geschmack gibt.

    Ich schaue wo ich morgen mein Abschlussessen zu mir nehmen werde. (in Niagara Falls werde ich nichts essen, ist bestimmt alles Touristenabzocke, ich fahr eh nur noch hin da es nur 1,5 h sind) hab auch was gefunden, NHL scheint dort auch gezeigt zu werden, die Maple Leafs spielen leider heute und auswärts.

    Natürlich muss ich zum Hafen, der CN-Tower liegt auch auf dem Weg. Für 5$ wäre ich hochgefahren aber nicht für 31,50! Die Spinnen total hier. Der Tower ist ja ganz nett das er so hoch ist sieht man überhaupt nicht, Nachts ist er, in meinen Augen unspektakulär beleuchtet, die Leute Staunen zwar Bauklötze, die haben wohl noch nie die Milchstraße am Nachthimmel gesehen das ist beeindruckend, aber nicht Lichter in 500 Meter Höhe.

    Irgendwas stimmt hier mit dem Magnetfeld nicht, laut Kompass geht sie Sonne im Norden unter.

    An der Promenade gibt es einen kleinen Flughafen ich vermute der ist für Domestic Flights, so beobachte ich das landen und starten der Propellermaschinen. Ich schaffe das eine ganze Stunde. Nach fast 5 Woche Urlaub, bin ich soweit mal einfach nichts tun zu können 😉

    Naja wenigstens schmecken meine Nudeln im Hostel einigermaßen.
    Kurz schaue ich in mein Zimmer, der Dorm sieht ganz okay aus, hab ein Bett unten.

    morgen werde ich noch ein Paar Spots abklappern und mir evtl. Die Ai Wei Wei Ausstellung anschauen, kostet aber 25$ Eintritt, was auch wieder zu viel ist wie ich finde. Ich werde das Wetter entscheiden lassen. Heute hatte es so um die 25 Grad und strahlend blauen Himmel. Also eins ist sicher, Sommerurlaub mach ich nicht in Kanada einfach viel zu heiß!

    War gerade noch draußen, hier ist es um 2000 stockdunkel…los ist nicht viel nur paar Anzugträger aus den Bankgebäuden sind mit ihren iPhones (ferngesteuert) unterwegs.

    Laut Inet wird ganz gut, laut Hostel schlecht.

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    Opeongo lake

    Stephan:
    Heute stehe ich erst kurz vor Acht auf.
    Es herrscht Dichter Nebel wie vorhergesagt, also Wettervorhersagen stimmen hier fast immer.
    Kurz das Permit geholt und dann weiter zum Opeongo Lake, ein Leicht zu erreichender See, Ideal also um zu Paddeln. Beim Bootaufbau mache ich alles verkehrt, ka warum, aber am Ende bringe ich das Boot doch zu Wasser. Nach ein paar Metern fällt der Aufbaustress von einem ab und man kann den ruhigen See und die bunte Bäume ringsherum so richtig genießen. Durch das dunkle Wasser und den strahlend blauen Himmel wirken die Farben noch intensiver. Die Gedanken sind total frei,neuer ganz allein auf dem großen See.

    Nach ca, 1,5h soll ein Fluss in einen Nebensee führen, doch der Weg ist zugewachsen, also paddle ich zurück. Gerne wäre ich a, anderen Ufer zurückgepaddelt. Aber der Wind wird immer stärker und es bilden sich schon Schaumkronen auf den Wellen, ich will nichts riskieren und hangle mich von Insel zu Insel, total erschöpft komme ich beim Ausgangspunkt wieder an.

    Erstmal Brotzeit in der Sonne, das Boot muss ja eh trocknen. Der Abbau funktioniert reibungslos.

    Entspannt setze ich mich noch etwas in die Sonne, bevor ich zum Museeum fahre. dies ist höchstinterssant und auch noch kostenlos. Das Leben der Holzfäller war echt knackig. Ich denke was die in einer Woche geschafft haben schafft ein Harvester an einem Tag.

    Auf dem Weg zurück, kaufe ich noch zwei Bier, Mann soll sich ja auch mal was gönnen.
    Getankt wird auch noch, die Besitzerin fragt mich warum ich das Auto zusperre, hier sperrt man nichtmal sein Haus zu sagt sie . Das Auto Räume ich auf, damit morgen alle Platz haben.

    Morgen geht’s also nach Ottawa.

    P.S. Die Fotos auf dem Wasser sind durch eine Folie gemacht weshalb sie nicht ganz so schön sind.

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    Algonquin Part 2

    Stephan:

    Als ich erwache ist es 7:30, na dann schnell Zähneputzen und ab geht’s! Leider regnet es weshalb ich die Kajak Tour auf Morgen verschiebe. Wieder 16$ für das Permit ausgeben und dann geht’s los mit dem Mizzy Lake Trail, hier soll man gute Chancen habe Wildlife (das heiß wohl so auf Englisch) zu sehen!

    Ich bin das zweite Auto auf dem Parkplatz, sollte also nicht allzu viel los sein. Der Weg führt wieder durch gefärbte Laubwälder vorbei an kleineren Seen, schön mystisch im Nieselregen, ich sehe Blesshühner, falls es welche sind. Schrecke zwei Enten auf was mich selbst sehr erschreckt, und höre zwei Bieber und den Holzbohlen arbeiten, ein gruseliges Geräusch, sehe kann ich Sie nicht. Streifenhörnchen und Eichhörnchen sind natürlich auch wieder von der Partie.

    Einen Bären kann ich wieder keinen sehen. heute im Radio kam die Nachricht, dass eine Frau beim Spazierengehen mit ihren Hunden am Highway 7 von Bären attackiert wurde, scheint also echt was besonderes zu sein wenn es im Radio kommt.

    Ich beendende den Trail nach ca. 4h (angeben waren 6) also bleibt noch genug zeit für zwei kleinere Trails.

    Der Lookout Trail nur eine Stunde aber immerhin lernt man was über die Geologie des Parks. Viele Chinesen gehen den Weg, kein Wunder ist kurz und bietet ein klasse Panorama. Es hat auch aufgehört zu regnen.

    Als letztes widme ich mich dem Big Pines Trail, ein Trail vorbei an den größten Pinien des Parks 37 Meter hoch und 210 Jahre alt, der Trail lässt mich sentimental werden. Was alles passieren muss damit ein Baum überhaupt so alt werden kann. Auch ein Stück einer gefällte. Spinne aus dem Jahre 1890 liegt noch rum. Viel ist nicht mehr bekannt über das Leben der Holzfäller aus der damaligen Zeit, schon Wahnsinn das ist erst 140 Jahre her, na dann mal viel Spass mit unsere Atommüll.

    Ich bin gegen 1730 zurück im Hostel Buche eine weiter Nacht, da ich morgen paddeln gehe und übermorgen nach Toronto fahren werde, Beim Abendessen lerne ich drei Deutsche Mädels kennen, sie wollen auch nach Toronto und haben kein Auto, Gentleman wie ich bin werde ich Sie das Stück mitnehmen. Dann muss ich das Auto hält eher aufräumen. Übrigens habe ich Inder Anleitung gelesen, wie der Tempomat funktioniert, erst aktivieren und dann justieren, total bescheuert, auch bin ich mir jetzt sicher den Jeep mit der 3,7 Liter Maschine zu haben, natürlich Hunraum nicht Verbrauch.

    Meine Vorräte neigen sich dem Ende so wie der Urlaib die letzten Übernachtungsplätze sind reserviert.

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    Algonquin National Park

    Stephan:

    Die Nacht ist grauenvoll, ist Hardcore Techno Mukke in der Migshot Bar bis 2:15.
    Was aber noch viel schlimmer ist, mein Halsweh ist zurück, ka Ahnung warum aber es war schon fast weg!

    Naja damit muss man dann wohl zurecht kommen. Ich stehe also pünktlich um 730 beim Frühstück auf der Matte. Ich esse viel Obst und ein Ei gegen die Halsschmerzen. Für den Geschmack esse ich einen Bagel mit Peanutbutter und Marmelade.

    Dann breche ich auf, die Fahrt zum Algonquin Park zieht sich, man darf nur 80 fahren. Gegen 12 bin ich am Eastgate. 16$ für das Permit hinblättern und dann kann’s auch schon losgehen, es ist sehr viel los, ich entschließe mich den Centennial Ridge Walk zu machen, 6h und maximale Schwierigkeit, entweder ich schwitze das Halsweh aus, oder, naja daran wollen wir mal nicht denken. Na dann auf damit ich vor der Dunkelheit wieder zurück bin.

    Der Weg ist traumhaft, Indian summer wie man ihn sich vorstellt. Schöne Panoramen, ich hoffe ich hab das fotografisch festhalten können. Die Eichhörnchen sind hier wieder auf die uns bekannte Grösse geschrumpft. Unzählige Streifenhörnchen begleiten mich auf meinem Weg.Teilweise merke ich, dass ich nicht ganz fit bin. Bin aber trotzdem nach 4,5 h wieder beim Auto.

    Jetzt zum Hostel nach Maynooth, ganz schönes Stück zu fahren, das Hostel ist das heruntergekommenste dieser Reise, so auf dem Level des Pioneer Inn in Port Hardy.

    Aber 77$ für zwei Nächte im Einzelzimmer…

    Morgen wollte ich paddeln, leider ist der Wetter forecast nicht ganz so toll, mal schauen. Bin am überlegen noch zwei Tage im Park zu verbringen. Einen Tag paddeln und einen wandern.

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    Eine Nacht im Gefängnis (Ottawa)

    Stephan:

    Eigentlich wollte ich lange schlafen, aber im Dorm bin ich um 0700 aufgewacht, geduscht und Haferschleim Frühstück genossen und schon geht es los Richtung Ottawa. Die Fahrt verläuft gut! An der „Grenze“ zu Ontario ist alles zweisprachig, was sehr angenehm ist. die Polizei hat Schwarze Autos und Katy Perry Roar läuft im Radio! Die Bäume sind teilweise knallrot!

    Das Hostel in Ottawa ist schnell gefunden, nur mal kurz gegen die Einbahnstraße fahren und schon ist man im Gefägnis. Die letzten checken gerade aus und ich ein. Gepäck runter in den Keller mein Zimmer ist erst ab 1300 verfügbar. Den gebuchten Dorm gibt es eh nicht mehr, deshalb bekomme ich ein Doppelzimmer, (hoffentlich alleine).

    Da um 11:30 die Free Jail Tour beginnt gehe ich nur kurz die Stadt erkunden, sieht alles übersichtlich aus. Das Highlight ist natürlich das Parlament. Wirkt auf mich eher wie ein Schloss.

    Pünktlich bin ich zurück am Hostel, die Führerin ist Deutsche ansonsten habe ich noch keine weiteren Deutschen hier getroffen, eigentlich nur Asiaten, ka woran das liegt. Manche seinen Chinesisch zu sprechen ich versehe aber kein Wort.

    Die Tour durchs Hostel ist sehr informativ und schon absurd, dass man jetzt dafür zahlt im Gefägnis zu Übernachten. Wir besuchen auch den Todestragt. 6 offizielle Hinrichtungen und drei inoffizielle gab es. Inoffiziell heißt Strick um den Hals und ab über das Treppengeländer, die Kerben sind noch am Holzbalken zu sehen. Die Stricke wurden nach dem Tod des Gefangenen einfach durchgeschnitten, so dass der Körper durch Treppenhaus geflogen ist, blöd nur das der Boden am Ende immer kaputt gegangen ist.

    Der jüngste Sträfling war übrigens 5 Jahre alt!
    Einen zwölfjährigen habe sie ohne Beiweise behalten bis er 60 war.

    Das Gefängnis wurde 1972 aufgrund unmenschlicher Zustände geschlossen.

    Nächster Stopp ist das auf der Homepage von Ottawa beworbene Octoberfest, im Hostel davon nichts zu sehen. Auch da wo es sein soll haben nur ein paar Restaurants Schnitzelburger im Angebot. So was muss ich mir nicht geben und suche einen Supermarkt finde aber keinen darum esse ich einen Burger bei den 3 Brauern, eine Brauerei mit Wirtschaft in der Stadt. Bier des Monat Multigrain, das muss natürlich probiert werden. War auch ganz gut. Auf dem weg zu den Washrooms sehe ich ein Plakat für Bier mit Hallertauer Hopfen gebraut, das gönne ich mir nicht mehr. Will den Heilingsprozess des Halses nicht riskieren.

    Weiter geht es zum Parlament , für das Kostenlose Führungen angeboten werden. Die nächste ist in 30 Minen, dass passt. die Führung ist super informativ. Ich sehe Polizei im Kilt, Kawasaki das soll.

    Zurück schlendere ich über den Markt von Ottawa, ein Maple Cinemon Cupcake muss es noch sein.

    Ottawa ist viel entspannter als Montreal, welches übrigens auch mal Hauptstadt von Kanada war.

    Aktuell schreibe ich vorm Parlament und genieße die letzten Sonnenstrahlen.

    Morgen gibt’s Frühstück im Gefägnis und dann geht es weiter…Hoffentlich kann man schlafen.

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