Abschied

Autor: Stephan

Heute trennen sich Flos und meine Wege.

Ich mache mich auf nach Montreal und er verbleibt noch auf Vancouver Island

Das Pioneer Inn welches in der Nähe von Port Hardy liegt ist das bisher teuerste und zu gleich schlechteste Motel unserer Reise.

Wir fahren kurz nach 7 Uhr los, da ich möglichst früh auf die Fähre will, evtl. Lässt sich in Vancouver noch ein Nachmittag verbringen.

Courtenay ist um ca. 11 Uhr erreicht, nachdem der Nebel der vergangenen Tage auch heute wieder die Sicht verschlechtert. Wir sehen noch ein Reh am Straßenrand, später sehe ich ein halbes auf der Strasse.

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Auf hoher See.

Flo:

Heute ging es mal wieder sehr früh los und wir haben uns extra einen Wecker gestellt. Um 4:45 war es dann vorbei mit der Nachtruhe und wir packten wieder unsere 7 Sachen für unsere Fahrt mit der Fähre.

Es geht von Prince Rupert bis nach Port Hardy ganz im Norden von Vancouver Island. Dieser Cruise dauert aber ganze 15 Stunden.
Das Wetter war in der früh sehr nebelig bei gerademal 10C.
Auf dem luxusdampfer haben wir erstmal Platz bezogen und den Ausblick in das Nebel Feld genossen.
Da wir beide so müde waren hat es uns dann irgendwann die augenverdreht und wir haben ein Schläfchen gemacht.

Das wird ein langer Tag werden zum Glück haben wir gestern vorgesorgt mit unserem tollen Sandwich.
3 cm Wurscht eine Lage Käse und ein Salat Blatt…..

Inzwischen hat sich auch das Wetter gebessert und wir haben strahlenden Sonnenschein.
Vom Boot aus haben wir schon einige Robben gesehen die durchs Wasser gehüpft sind.
Und plötzlich zog auch einfach ein Wal durch das Meer!!!
Leider kann man mit so einem großen Dampfer nicht einfach mal umdrehen oder so also bleibt nur der Blick auf den Rücken des großen Tieres und es geht weiter durch die inside Passage die links und rechts mit bewaldeten Hügeln dekoriert ist.

Sind wir doch mal gespannt was uns noch so erwartet.

Inzwischen sind wir schon 8 Stunden auf der Fähre und es dauert
Zum Glück haben wir die Halbzeit schon bewältigt.
Wenn man aus dem Fenster schaut sieht man leider nur weiß
Der Nebel hat wieder aufgezogen und man hört nur in kurzen Abständen das dröhnende Nebelhorn.

Bevor der Nebel aufgezogen ist haben wir uns von weiteren Walen beeindrucken lassen.
Leider sind sie immer so schnell weg wie sie auch gekommen sind.

Hier auf dem Boot ist eine mehr oder weniger gute Unterhaltung.
Man hat die Möglichkeit ins Kino zu gehen und sich Avatar anzuschauen
Aber davon haben wir abgesehen.
Und verbringen die zeit lieber mit spazieren auf dem Schiff.

Gestern haben wir uns für heute Abend noch 6 Dosen Bier gekauft.
In der früh haben wir das sixpack auch im Auto gelassen aber mittags durfte man dann zum Auto und wir konnten den Versuchung nicht wiederstehen.
Was sich aber mit jeder Dose rechte.
Die erste war schon nicht sehr gut aber trinkbar.
Die zweite war noch schlimmer und die 3 hat geschmeckt wie Abwasser!
Aber wir haben es zu unserem Mega Sandwich getrunken.
Von dem IST noch das letzte Randstück übrig wird es wohl als Betthupferl geben aber leider ist das Ding keine klassische Wurschtsemmel sondern nur eine Menge an Wurscht die keinen Geschmack hat und nur das würzige Aroma der bbq Sauce annimmt die wir noch von unserem Hendl haben.

Sooooo Endspurt die Sonne Ist gerade untergegangen
Und ein paar Wale haben sich noch im Sonnenlicht gespielt.
Und haben sie sogar aus dem Wasser hüpfen sehen.
Das ist schon imponierend!

Es ist schon der Wahnsinn das sich diese Riesen Tiere nicht vor dem großen Schiff fürchten.

Jetzt haben wir noch 2,5 Stunden und dann sind wir in Port Hardy leider haben wir uns im Kein Zimmer gekümmert und darum sind wir beide etwas gespannt wie weit wir noch fahren müssen um ein Motel zu finden
Das Free wi-fi hat, das ist nämlich unsere Bedingung 🙂
Aber zum Glück ist das keine Seltenheit und ich denke das wir heute einfach mal wieder Glück haben und im ersten Motel erfolgreich sind.

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Um 22:30 haben wir es dann endlich Geschaft die Fähre hat angelegt und wir konnten wieder in unseren Ford umsteigen.
Leider war das Wetter mehr als schlecht
Nebel kalt und sehr sehr dunkel.

Und dann haben wir unser Motel angesteuert.
Wir haben natürlich nichts auf der Fähre reserviert bzw davor im Internet gebucht nein wir fahren einfach drauf los.

Und da waren wir am „Pioneer Inn“ wow also wenn die eine Leuchtreklame hatten wäre diese bestimmt kaputt……

Aber es war nicht nur das strangeste sondern auch das teuerste
120 Bugs Incl tax! Wir haben bis jetzt noch nie mehr wie 100 Bugs bezahlt.
Aber um 11 Uhr hat man nur noch Lust auf Duschen und schlafen.
Also rein in unsere Suite vor der Tür roch es extrem nach Grass, Drogen sind in Kanada medizinisch, und da waren wir. Lichtschalter ohne Funktion schöner Teppichboden und dreckige Handtücher!
Jackpot !!!!!

Wir haben dann doch recht schnell geschlafen weil wifi war eigentlich nicht verfügbar.

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Inside Passage

Autor: Stephan

4:45
Der Wecker klingelt, wir rappeln uns auf. So dass wir um 5:35 am Ferry Terminal stehen. Wir stehen an letzter Position von Reihe 2, also nicht schlecht ;).

7:30
Wir sind müde, als das Schiff pünktlich ablegt. Dichter Nebel hängt im Hafen und man sieht nichts, auch nicht im VIP Bereich zu dem der Eintritt 35$/Person kosten würde.
Wir sind mit Abstand die jüngsten im Boot, geschätzter Altersdurchschnitt 65

10:35
Der Nebel reist langsam auf. Nur noch 45 Minuten dann wird’s laut Kapitänsansage schön.

11:15
Wir sehen einen Wal vorbeischwimmen, auch wenn nur der Rücken sichtbar ist, wieder ein magischer Moment.

13:00
Ein weiterer Buckelwal ist in Sicht, diesmal das volle Programm, pusten, Schwanzfluke und ein kleiner Sprung mit einem Wink. Okay es war weit weg aber trotzdem wunderschön. Ich bin mir nicht mehr sicher ob diese faszinierenden Geschöpfe springen weil es Spass macht oder um dem Lärm des Schiffes für kurze Zeit zu entgehen, auch die Menge an Abgase die wir bei dieser Fahrt produzieren sollt einem zu denken geben. Deshalb freue ich mich umso mehr auf die leise und CO2 freie Kajaktour zu den Walen im St. Lorenz Strom.

14:00
Waren das Orca Babys oder Robben? Wir werden es wohl nie erfahren…

14:45
Pünktlich zum zweiten Stück vom Sandwich zieht wieder dichter Nebel auf, so entgeht einem wenigstens Nichts. Die See wird rauer, und das Nebelhorn ertönt wieder in regelmäßigen Abständen. Die Halbzeit unseres Weges markiert ein Leuchturm der kurz vor dem Nebel an der Backbord Seite vorbeizieht.

16:45
Nach einem Nikerchen erwache ich und bestaune, schlaftrunken einen Leuchtturm auf Steuerbord.
Die Sonne scheint u d es ist angenehm auf dem Deck.

17:37
Der Captain sieht 4 Buckelwale. Doch bis wir sie sehen könnten sind diese längst weg. Man kann nämlich nicht vor zum Bug des Schiffes, diesen Ausblick muss man sich mit dem VIP Bereich erkaufen, was ich eine Frechheit finde.

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ESC

Lobster filled with dumplings

Autor: Stephan

Heute brechen wir erst um 9:30 auf. Es sind auch nur 280 km nach Prince Rupert. Wir knacken die 36h Gesamtfahrzeit.

Die Fahrt verläuft reibungslos, kilometerweise säumen gelbe Bäume die Strasse, teilweise sehen wir auch noch mal Gletscher, die Temperaturen bleiben aber steht’s unter 20 Grad, was wohl die normale Temperatur ist. Prince Rupert ist wie jede Stadt bisher unattraktiv.

Wir kaufen noch frittierte Hühnerteile zum Mittagessen, Chips und ein Sandwich(dazu morgen mehr) für die morgige Überfahrt. Ein paar Bier holen wir uns auch noch und schon sind wieder 80$ weg.

Waltouren sind nicht mehr jeden Tag, sonst hätten wir noch eine gemacht, man merkt den hohen Touristenanteil in Prince Rupert die Autos sind klein!

Da heute der letzte entspannte Abend von Flo und mir sein wird (morgen kommen wir um 22:30 in Port Hardy an) nutzen wir die Nähe zum Meer und essen jeder 16OZ Hummerschwänze und so verlassen die nächsten 90$ unsere Urlaubskasse, es hat sich aber gelohnt.

In unserer Urlaubskasse finde ich einen us quarter von 1965.

Wir schauen uns noch den Sonnenuntergang an und freuen uns auf unser Popcorn.

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Offroad

Autor: Stephan

Wir starten wie immer (typisch deutsch) früh um 8:30.

Erster halt das Postamt 100 Meter vom Motel entfernt, wir fahren ( typisch kanadisch) mit dem Auto. Die Postkarten sind unterwegs zu euch!

Noch kurz tanken dann geht es zum Burns Lake wo die ootsa lake Loop beginnen soll.

In unserer navis App. Ist ein Teil der Straße nur ein grauer Strich normale Straße sind weiß, dies zur Vorwarnung.

Um für alle Hungeranfälle gerüstet zu sein kaufen wir noch ein, unter anderem ein Lumberjack Sandwich.

Der Highway 35 startet direkt am Supermarkt. Wir entschließen uns nicht die Fähre zu nehmen sondern dem Highway 35 zu folgen.

Nach kurzer zeit ist der Strassenbelag weg, zum Glück haben wir ne SUV.

Die nächste 2 Stunden fahren wir auf mehr oder weniger schlechten Forstrassen und ich wünsche mir nen RAM 3500 hochgestellt mit Stollenreifen.

Am Ende kommen wir an einem Sägewerk vorbei. Nicht schlecht wieviel Holz dort verarbeitet wird.

Die asphaltierten Strassen haben uns dann auch schon wieder und wir Düsen weiter Richtung Prince Rupert. Übernachten werden wir in New hazletown.

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Keep on driving

Autor: Stephan

Nachdem wir gestern so fleißig gepackt haben ist das Auto nur noch halbvoll.
Um 9:00 starten wir Richtung Prince George. Die Straßen sind endlos und es ähnelt sich die Landschaft. sobald es Laubbäume gibt sind diese aber schon deutlich gelb. Auf unserem Weg nach Prince George treffen wir auf viele Holzlaster. In Prince George fahren wir noch zum Drive Thru ATM dieser spuckt wieder Geld aus, nachdem es gestern beim Wallmart nicht funktioniert hatte.

Nun noch zum Supertore Postkarten besorgen, das wir unsere Nachmittagsbeschäftigung.

wir kaufen auch gleich ein Hendl für mich das Mittagessen für’n Flo das Frühstück

Die Strasse führt uns weiter zum Fraser Lake, langsam wird mir bewusst warum man sagt “ was willst in Kanada da ist doch Kana da! “ Städte sind hier mickrig, die Geschwindigkeit wird auf 50 km/h begrenzt, dann kommt ne Tankstelle, nen Liquorstore nen Supermarkt ein oder zwei Restaurants und nen Motel dann sind wieder 100 erlaubt.

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Grande Finale

Heute stehen wir gewohnt früh auf. Wir wollen den spooky Kanal zum bowron lake im Nebel befahren. Heute hat es auch nur 0 (in Worten Null) Grad herrlich bei den Temperaturen barfuß und Badehose ins Kajak zu steigen oder das Alupaddel im Kanadier anzulangen. Aber wie erhofft liegt der Morgennebel auf dem Nebenfluss, wir paddeln im Silentmode los und schon nach kurzer Zeit sehen wir den ersten Biber, allein dieses Erlebnis lässt die eisigen Temperaturen vergessen. Wir paddeln möglichst leise weiter, weitere Biber begleiten uns auf unserem Weg, kurz nach rechts abgebogen und wir kommen an den Schlafsee der Kanadischen Wildgänse, dieser liegt noch im aufreißenden Nebel, die Sonne scheint auf den See ein weiterer unvergesslicher Moment. Als wir weiter paddeln sehen wir noch vereinzelt Enten die gerade aufstehen, auch zwei Fischreiher treffen wir auf unserem Weg.

Langsam vertreibt die Sonne den Nebel und wir erreichen nach ca. 1h den Bowron lake. Jetzt sind sind es noch 7,2 km bis zur Beckers Lodge. Die Kraft lässt nach und wir kämpfen uns voran hinter uns die Sonne und die Berge der Seenkette. Auf See essen wir unsere letzten zwei Äpfel. Ein bisschen wehmütig kommen wir um ca. 9:30 an. Das Erfolgsgefühl liegt irgendwo zwischen Markusplatz und Sisimuit. Die Sonne steht nun wieder am wolkenlosen Himmel, ich ( Stephan) baue mein Boot ab. Die Haut sieht noch gut aus :). Wir melden uns bei Lothar und alles ist fucking relaxed.

Beim Regestration Center vergessen wir uns zurück zu melden. Hat uns auch keiner gesagt stand nur im Buch.

Lothar gibt uns den Tipp beim Chinesen in Barkerville zu speisen. leider ist Barkerville eine Museeumstadt die 13 $ Eintritt kostet. Das ist nichts für uns (Kultur sollte kostenlos sein) also fahren wir weiter nach Quesnel. Suchen ein Restaurant mit Wifi und landen bei Dennys Burger. Flo gönnt sich Nachos und ich den BBQ Bacon Cheddar Burger. Die Dodge RAM Gespanne fahren wie gewöhnt am Fenster vorbei, kein Mensch geht hier zu Fuß. Noch kurz beim Wallmart axe gekauft und nen 8-Pack Bier im liquor store und dann ab ins Motel zum Duschen und Spongebob schauen, die Zivilisation hat uns wieder

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Tag 6 in der Wildnis und wohl die letzte Nacht auf den bowron lakes

Sooooo
Langsam neigt sich unsere Tour im nirgendwo dem Ende zu.
Heute ging es wieder zeitig los und wir paddelten Richtung bowron lake dem letzten See der Kette.
Aber nach ca 4 Stunden Paddeln sind wir an unserem Tagesziel angekommen Camp 54 einer alten Jagdhütte.
Hier haben wir uns ab 12 niedergelassen und gemütlich einen Urlaubstag verbracht.
Zum Mittagessen gab es Spagetti mit Lauch Creme und nach so eignerer schweren Mahlzeit mussten wir erstmal ein Nickerchen machen. Dann haben wir die Natur an uns vorbeiziehen lassen und haben uns von einem kleinen mader bespaßen lassen.
Danach haben wir Inventur gemacht wieviel essen wir noch übrig haben und wieviele Tage wir noch auskommen wurden.
Ja also 2 Tage waren gar kein Problem.

Und mit schokoriegel können wir noch zum Mond fliegen.

Gegen 6 haben wir dann wieder unsere Lieblingsbeschäftigung in Angriff genommen.
Feuer machen.
Also ich glaube mit dem Feuerzeug schaffen es andere auch nicht schneller
Dann gab es natürlich auch noch Abendessen
Reis mit Genüsse und im selben Topf noch Fussili mit honigsauce.
Als Vorspeise eine ganze Knolle Knoblauch in Öl angebraten und das restliche indische Brot zum tunken.
Leider ist mir eines von den 4 Stücken beim tosten ins Feuer gefallen.

Da wir direkt an einem Fluss /Bach sitzen ist es sehr kalt und wir haben uns gedacht der Ofen in der Hütte muss ja auch mal wieder betrieben werden.
Naja also erstmal 10 kg Asche ausgeräumt und dann wurde gezündelt.

Aber nach 5 Minuten hatten wir eine angenehme Hitze in unserer Hütte.

Morgen in der früh Wollen wir sehr zeitig aufbrechen und durch das Mohr fahren und hoffen noch einige lustige Tiere zu sehen.

Ein Bär ist uns leider immer noch nicht vor die Linse gehüpft :/

Ist vielleicht auch besser so. Der Respekt ist immer noch sehr groß falls er doch auf einmal vor einem steht.

Jetzt werden wir noch ein wenig unseren Feuer n zusehen und dann in die Hütte zum schlafen gehen.

Morgen geht’s an die letzten 11 km auf dem Wasser!

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Tag 5

Die Nacht haben wir am Sandstrand geschlafen
Was nicht gerade das tollste ist… Sand im Schlafsack macht keinen Spaß.
Heute in der früh ging es um 8 wieder los.
Wir wollten zu den caribo falls.
Der Ausgangspunkt war genau gegen über von unserem Camp.
Also rein in die Leeren Boot und los ging es das der ganze See im Nebel hing störte uns nicht.
Es hatte eher eine Geister Schiff Stimmung
An der Anlegestelle war ein großes Schild das die Wandung gesperrt sei aber wir wollten uns den Wasserfall nicht entgehen lassen.
Also haben wir das Schild mal kurzerhand übersehen.

Es ging gut 15 minuten durch Toten Wald bis das Dröhnen des Wasserfalls immer lauter wurde und dann Standen wir schon davor

Wow !!!

Die Wanderung hat sich wirklich gelohnt.

Zurück ging es den selben weg wie wir gekommen sind.

Dann ging es wieder in die Boote zurück und wir machten eine See Rundfahrt auf lake Unna.
Zurück im Camp haben wir erstmal gefrühstückt
Es gab Pfannkuchen von einer fertigmischung
Der erste schmeckte etwas sehr salzig also wollten wir mir der Schokolade nachhelfen was aber nicht viel gebracht hat also war der 2 te Gedanke mit unseren Mini marschmellows zu Punkten aber das ging ganz daneben. Resultat ungenießbar also haben wir nochmal Feuer gemacht und die Reste verbrannt.
Nicht das sich der Bär den Magen noch verdirbt.

Wir haben um 11 unsere Zelte abgebrochen und mussten gut 500 Meter Fluss aufwärts Paddeln was aber ganz gut gelungen ist.

Und wir durften zum ersten mal für diesen Tag das Boot aus dem Wasser nehmen.
Wir hatten heute insgesamt 3 Passagen die mehrere kleine Seen verbunden hat.
Am Nachmittag hat der Wind sehr stark zugenommen und gegen den Wind macht es keinen Spaß zu fahren
Und man merkt auch das wir beide nicht in der besten Form sind.

Aber wir haben es Geschaft bis Camp 45
Angekommen haben wir uns erstmal Nudeln mit Tomatensauce gemacht und danach waren wir beide so kaputt das wir erstmal ein kleines Schläfchen gemacht haben.

Gerade war Aktion im Camp Stephan hat eine Elch Mama gesehen die am Seeufer getrunken hat.
Leider viel zu weit weg.
Wir haben dann schnell und laut unsere Boote über eine Sandbank getragen was dem tollen Tier nichts ausgemacht hat und dann haben wir uns angeschlichen und sind auf gut 20 Meter an den Elch rangekommen.
Ein sehr tolles Erlebnis wo unsere Stimmung gerade ehe sehr müde ist 🙂

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Tag 4

Nach dem
Wir gestern etwas übertrieben haben haben wir es heute mal langsam angehen lassen. In der früh packten wir aber recht schnell wieder unsere 7 Sachen und es ging wieder auf das Wasser.
Und wir ungeübten Paddler haben einfach Schmerzen in den Handflächen und in den Schulterblättern.
Aber wir haben ja noch n Stück vor uns also Zähne zusammenbeißen und weitermachen.
Heute wurde die Landschaft um uns wieder etwas flacher
Und die Seen werden kleiner.
Man hatte sogar einen Flusslauf mit ganz wenig Strömung so das wir nicht sooo viel Paddeln mussten.
Heute Mittag sind wir an der Abzweigung weitergefahren und verbringen die Nacht am Unna See.
Ein schönes Fleckchen.

Hier am 40 er Camp gibt da 15 Zelt flachen aber es sind nur noch 2 Engländer mit uns am Platz aber zwischen uns Liegen 500 Meter.

Die Mittagshitze haben wir genutzt unsere Kleidung zu waschen
Und uns natürlich auch 🙂
Und das entspannen soll natürlich auch nicht zu kurz kommen
Also ein kleines Nickerchen an unserem Sandstrand.
Ich glaube jetzt wissen wir wir Urlaub geht : p

Abends haben wir uns wieder an unsere 2 Lieblings Beschäftigung gemacht
Das Feuer machen.
Wir werden einfach immer besser in 5 Minuten aben wir all unser Zeug zusammen und das Feuer brennt.
Und schon kochte unser Abendessen auf dem Feuer.
Bratkartoffeln mit Rührei und Paprika ist ja nicht so das es uns nicht gut geht hier in der wildniss aber so eine Abwechslung nach 3 Tagen Nudeln tut dann auch mal ganz gut.

Gerade kümmert sich ein Weiskopf Adler um sein Abendessen
Er kreist über dem See und schießt dann mitten in den See und versucht so seinen Fisch zu fangen und er hat mehr Petri Heil wie wir 🙂

So langsam kommen aber die Gelüste nach etwas anderem zu trinken nicht immer nur Wasser erstens nervt es etwas das man alles durch den wasserfilter Pumpen muss und das Getränkepulver schmeckt auch nicht
So gut wie wir uns es gedacht haben in Kanada ist einfach alles süß genau wie die schokoriegel die uns aus so manchem Hunger Loch schon gerettet haben.

So wir genießen jetzt noch Lagerfeuer Romantik.

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