Eine Nacht im Gefängnis (Ottawa)

Stephan:

Eigentlich wollte ich lange schlafen, aber im Dorm bin ich um 0700 aufgewacht, geduscht und Haferschleim Frühstück genossen und schon geht es los Richtung Ottawa. Die Fahrt verläuft gut! An der „Grenze“ zu Ontario ist alles zweisprachig, was sehr angenehm ist. die Polizei hat Schwarze Autos und Katy Perry Roar läuft im Radio! Die Bäume sind teilweise knallrot!

Das Hostel in Ottawa ist schnell gefunden, nur mal kurz gegen die Einbahnstraße fahren und schon ist man im Gefägnis. Die letzten checken gerade aus und ich ein. Gepäck runter in den Keller mein Zimmer ist erst ab 1300 verfügbar. Den gebuchten Dorm gibt es eh nicht mehr, deshalb bekomme ich ein Doppelzimmer, (hoffentlich alleine).

Da um 11:30 die Free Jail Tour beginnt gehe ich nur kurz die Stadt erkunden, sieht alles übersichtlich aus. Das Highlight ist natürlich das Parlament. Wirkt auf mich eher wie ein Schloss.

Pünktlich bin ich zurück am Hostel, die Führerin ist Deutsche ansonsten habe ich noch keine weiteren Deutschen hier getroffen, eigentlich nur Asiaten, ka woran das liegt. Manche seinen Chinesisch zu sprechen ich versehe aber kein Wort.

Die Tour durchs Hostel ist sehr informativ und schon absurd, dass man jetzt dafür zahlt im Gefägnis zu Übernachten. Wir besuchen auch den Todestragt. 6 offizielle Hinrichtungen und drei inoffizielle gab es. Inoffiziell heißt Strick um den Hals und ab über das Treppengeländer, die Kerben sind noch am Holzbalken zu sehen. Die Stricke wurden nach dem Tod des Gefangenen einfach durchgeschnitten, so dass der Körper durch Treppenhaus geflogen ist, blöd nur das der Boden am Ende immer kaputt gegangen ist.

Der jüngste Sträfling war übrigens 5 Jahre alt!
Einen zwölfjährigen habe sie ohne Beiweise behalten bis er 60 war.

Das Gefängnis wurde 1972 aufgrund unmenschlicher Zustände geschlossen.

Nächster Stopp ist das auf der Homepage von Ottawa beworbene Octoberfest, im Hostel davon nichts zu sehen. Auch da wo es sein soll haben nur ein paar Restaurants Schnitzelburger im Angebot. So was muss ich mir nicht geben und suche einen Supermarkt finde aber keinen darum esse ich einen Burger bei den 3 Brauern, eine Brauerei mit Wirtschaft in der Stadt. Bier des Monat Multigrain, das muss natürlich probiert werden. War auch ganz gut. Auf dem weg zu den Washrooms sehe ich ein Plakat für Bier mit Hallertauer Hopfen gebraut, das gönne ich mir nicht mehr. Will den Heilingsprozess des Halses nicht riskieren.

Weiter geht es zum Parlament , für das Kostenlose Führungen angeboten werden. Die nächste ist in 30 Minen, dass passt. die Führung ist super informativ. Ich sehe Polizei im Kilt, Kawasaki das soll.

Zurück schlendere ich über den Markt von Ottawa, ein Maple Cinemon Cupcake muss es noch sein.

Ottawa ist viel entspannter als Montreal, welches übrigens auch mal Hauptstadt von Kanada war.

Aktuell schreibe ich vorm Parlament und genieße die letzten Sonnenstrahlen.

Morgen gibt’s Frühstück im Gefägnis und dann geht es weiter…Hoffentlich kann man schlafen.

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Abschied 2

Stephan:

Heute habe ich Nathalie zum Flughafen gebracht, Stimmung dementsprechend schlecht.

deshalb gibt’s heute nicht mehr!

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Montreal Part II

Stephan:

Unser Tag beginnt mit einer unschönen Überraschung. Am Auto hängt ein Strafzettel! 52$ weil man am Donnerstag zwischen 0700 und 0800 nicht parken darf. Rein ins Hostel und gefragt was zu tun ist, ach nur zur Bank gehen und dort zahlen, gesagt getan. 3$ Gebühren verlangt Dame noch zusätzlich.

Nun gehen wir die Walkingtour des Lonley Planets, durch die Altstadt bis runter zum Hafen, mei in München Hamas schon schön! Die Tour ist schnell durchlaufen es sind nur wenige Touristen in der Stadt.

Wir gehen anschließend Mittagessen zum besten Poutine der Stadt! http://www.labanquise.com/en/

Nachdem besten Bagel und dem besten smoked meat Fleisch gestern.

Tja was soll man sagen man kann’s nicht aufessen, einfach zu viel und zu schleimig und das waren die kleinen Portionen!

Der Verdauungsparziergang führt uns auf den Mont Royal, dem Namensgeber der Stadt, für bayerische Verhältnisse eher ein Hügel.

Ich für meinen Teil bin froh übermorgen nach Ottawa zu fahren! Montreal ist okay aber nicht der Wahnsinn, es ist nicht Kanada und auch keine Metropole.

Halsweh wird besser 🙂

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Montreal

Stephan:

Heute starten wir spät, da es nur ca 140 km zu fahren sind. Bis Montreal alles Easy, doch dann zuckeln wir durch die Stadt bis zum Hostel, alle 100 Meter ist eine Ampel und die ist natürlich rot.

Am Hostel angekommen will ich noch etwas weiter fahren um einen Parkplatz zu ergattern, großer Fehler alles Einbahnstraßen und somit fahren wir auf den Highway Umweg ca. 2 km und 15 Minuten. Naja wir parken dann erstmal auf einem kostenpflichtigen Parkplatz. Und checken ein wir dürfen noch nicht ins Zimmer da es erst 1230 ist. Aber um 1300 beginnt eine Walkingtour durch die Stadt, da gehen wir mit. Wir fahren mit der Metro, (der 3-Tagespass kostet 18$, gekauft.) was ziemlich Strange ist, die Metro fährt hier auf Reifen und nicht auf Schienen!
Erster Stopp unserer Tour der größte Markt von NordAmerika. Ich würd sagen, er ähnelt dem Viktualienmarkt, was hier natürlich eine Sensation ist.

Wir gehen weiter im Little Italy Viertel bis wir zu einer großen Kirche kommen. Diese sollte 2003 abgerissen werden, um dies zu verhindern hat eine Art Genossenschaft das Gebäude gekauft und Wohnungen darin „installiert“.

Wir wandern so weiter durch kleine Gassen, bis ins „In-Viertel“ von Montreal, hier befindet sich auch die dritt größte Community von Juden weltweit.

Dort gehen wir zur Besten Bagel Bäckerei der Stadt, und ja die sind gut!
Weiter geht die Tour durch die Stadt. Letzter Stopp Schwarz, ein kleines Restaurant mit geräuchertem Fleisch, ich esse dort ein Medium smoked Sandwich, obwohl der Ausdruck Sandwich etwas falsch ist, es ist viel mehr ein Berg Fleisch (ähnlich Cornedbeef ) und zwei Scheiben Toast. Dazu gibt es laut Montrealer Esskultur eine Cherry Coke aber nicht die von Coca Cola!

Die schmeckt ziemlich nach Hustensaft, Achja da meine Halsschmerzen eher schlimmer als besser werden, kaufe ich einen Tickly Throat Cough Saft und Ricola außerdem werfe ich eine halbe Ibu ein, hoffentlich hilft das. Krankwerden kann ich jetzt garnicht gebrauchen!

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Trois Rivieres

Nach einem relativ guten Frühstück, es gab Brot mit Pekannüssen, fahren wir 100 Meter zum tanken. Anschließend gibt Nathalie ihre Postkarten auf. Entfernung 50 Meter, wir fahren natürlich mit dem Auto.

Anschließend geht es über die Landstraße 132 nach Trois Rivieres, ich hatte keine Lust auf Highway. Man darf eh überall ungefähr gleich schnell fahren. Auf dem Weg zeigt sich das hier Holz nicht Industrie Nummer 1 ist, sondern der Straßenbau, unzählige Baustellen. Außerdem liegen viele Farmen am Wegesrand.

In Levis kaufen wir etwas ein, humty Dumpy ist auch wieder im Einkaufskorb.
Der Weg zieht sich wieder, der Jeep ist einfach unkomfortabel.

Das Hostel ist dafür wieder schnell gefunden. Leider ist es erst 1400 einchecken können wir aber erst um 1600, also gehen wir kurz durch die Stadt. 80% der Leute haben einen Gehfehler oder sind anderweitig strange, evtl ist hier was im Trinkwasser, Fracking?!

Die Attraktion des Ortes, das alte Gefägnis von Anfang des 19. Jahrhunderts, bietet heute keine englische Führung mehr an.

Wir gehen noch einen Chai Latte trinken und anschließend gehen wir ins Hostel zum Abendessen heute müssen wir uns selbst verköstigen ich mache mir Cheese Macaronie, Nathalie isst Salat.

Das Wetter wird Morgen besser und wir freuen uns auf Montreal.

Ich habe meine Planung für meine letzte Woche auch grob fertig, lasst euch überraschen.
grob fertig

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Regen

Stephan:

Unsere angekündigte Beeren Pfannkuchen verspeisen wir mit großer Wonne.
Die geben Kraft für die Fahrt nach Riviere-du-Loop. Es gießt wie aus Eimern und der Scheibenwischer ist im Dauereinsatz. Wir fahren an der Grenze zu den USA, auch die Straßenschilder sind in New Brunswick zweisprachig.

Unser Hostel ist schnell gefunden und für 60$ inkl tax für nen private room inkl Frühstück echt billig.

Abendessen gibt es für 10,90 pro Person.

Der Indian Summer hier ist deutlich rot, was das iPad nicht zu fotografieren vermag.

Es ist kalt und windig, wir hoffen immer noch auf Besserung.

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Schloss

Stephan:
Kurz nach 8 verlassen wir unsere Herberge, wir haben überlebt.
Wir sind noch am zweifeln ob wir nochmal kurz wandern oder direkt zu Grotte de St Elzear fahren.
Da es in strömen beginnt zu regnen fällt die Wahl nicht schwer. Die Bäume am Straßenrand erscheinen heute deutlich rötlicher als gestern.

Der weg zu Grotte zieht sich wie Kaugummi, wir sehen eine Herde Cariboos über die Straße springen. Am Info Kiosk angekommen finden wir nur ein Ferme Schild vor, geschlossen. Wir fahren den Feldweg der zur Grotte führt trotzdem weiter, aber brechen nach kurzer Zeit ab.

Nähe New Richmond machen wir einen kurzen Strandsparziergang um eine Landzunge auf der sich ein Campingplatz befindet. Bei ca. 60% der Strecke, erwischt uns starker Regen, wir retten uns ins Office des Campingplatzes. Dort warten wir kurz, aber da es auch nach 10 Minuten nicht leichter wird renne ich los. Nass bis auf die Unterhose komme ich am Auto an, Fähre zurück und hole meine Prinzessin. Das ist auch das Stichwort denn heute werden wir in einem Schloss schlafen. Das Château Bahia. Es ist so geschmacklos, dass es schon fast wieder schön ist.

Am Nachmittag gehen wir noch kurz spazieren sehen wieder einTiwr über den Weg springen.
Jetzt warten wir auf unser candle light Dinner.

Es gab Schwein mit Reis und Gemüse, Nathalie hat Lachs bekommen.

Zweiter Gang war Salat und zum Desert Ahornkuchen mit Ahorneis.
Zum Magenschliessen noch ein Stück Lindt Schokolade.
Es war sehr gut. Mal schauen wie die pancakes morgen werden!

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Tschüss Kanada

Flo:
Heute geht es bei strömendem Regen wieder Richtung Heimat.

In der früh habe ich noch das Frühstück im hostel genossen.
Und dabei dachte ich mit warum es eigentlich keine Altersbeschränkung
Gibt. Denn mit Rentner zu frühstücken ist doch etwas anders.
Lustig zum zuschauen war es aber schon. Ich denke das fast 50 % deutsche da waren und im ganzen 80 % in ihr iPad Laptop oder Handy geschaut haben.

Es gab übrigens leckere Beagles mit Marmelade.
Abspühle muss aber jeder noch selber 🙂

Da es so stark geregnet hat wollte ich nicht mehr im hostel rumsitzen also hab ich mich auf den weg zum Flughafen gemacht.

Dort hab ich meinen forester wieder abgegeben.
Mit 1300 km mehr auf der Uhr aber das ist zum Glück alles dabei.
Ja das ganze hat leider keine 5 Minuten gedauert. Also hab ich noch 7 Stunden zur freien Verfügung.
Ich hab mich dann in die ankuftszone gesetzt und hatte die Hoffnung Wanderer zu treffen die das bärenspray brauchen könnten
Nach 3 Stunden Leute beobachten ist leider immer noch kein potentieller Kunde vorbeigelaufen also weg damit.

Ich bin dann wieder in die Tiefgarage und hab es dort in den Müll geworfen. Dazu kam auch noch das halbe Kilo sonnen creme.
So fertig für Check in. Das der Rucksack schwerer geworden ist das habe ich schon gemerkt aber der Sprung von 9 kg auf 24,3 ist dann doch etwas überraschen.
Das Bodenpersonal meinte nur das er etwas zu schwer ist und das ich das nächste mal auf mein Gewicht achten soll.
Bei dieser Info blieb es und ich musste kein Übergepäck bezahlen.
Der Rucksack hat noch einen kleinen vermerk „Heavy“ bekommen und weg war er.

Sicherheitskontrolle und schon war ich im Duty Free.
Auftrag Zigaretten kaufen lief dann doch etwas anders als gedacht.
Man wird mir Pfeilen in einen Nebenraum geführt vorbei am Alkohol
Steht man in der Schreckens Galerie. Die schönsten Bilder dekorieren die Schachteln.
Und beim Preis muss man 2 mal hinschauen.
Also gibt’s nix zum rauchen ist eh gesünder.

Dann noch die letzten Dollar ausgegeben und warten bis das boarding losgeht.

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Der letzte Abend

Flo:

So heute hab ich mir vancouver angeschaut.
Hier gibt es viele verschiedene Leute
Also von verrückt bis gestört gibt es hier alles.
Aber eigentlich garnicht so schlecht.

Aber so langsam bin ich dann auch wieder froh wenn ich zurück bin.
Kann mir doch nicht die 5 Jahreszeit entgehen lassen.

Gerade sitze ich bei nem Bier in einer Bar und Schau NHL Eishockey
Toronto gegen bufalow Ich hab leider keine Ahnung wer gewinnt 😀

So 2 runde vancouver gegen Edmonton

Also lustig ist der Sport ja schon.
Schläger wegwerfen und schon fliegen die Fäuste 🙂

Morgen geht es dann um 1 zum Flughafen weil ich um 2 das Auto abgeben muss.
Und um 18 Uhr geht der Flieger nach London.

Da bin ich mal gespannt wie ich die zeit wieder über die buhen bekomme.

Beim packen ist mir heute das Bären Spray in die Hände gefallen.
Das muss ich morgen versuchen am Flughafen zu verkaufen
Denn ich glaube im Handgepäck wir’s das etwas schwer;)

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Parc National de la Gaspésie,

Wir starten um ca. 7:30 Richtung Sainte Anne des Monts. Die Fahrt führt immer der 132 entlang durch kleine Orte die alle den vermeintlich gleiche Playmobil Kirchenbaukasten hatten.

Angekommen suchen wir eine Unterkunft die schnell gefunden ist, eine alte Schule.
Gruselig und sehr unheimlich. Wir fahren noch zum Nationalpark ca. 30 Minuten Fahrt, für kanadische Verhältnisse also ein Kaatzensprung. Am visitorcenter holen wir unsere Tagespässe ab. 6,50$ für jeden. Empfohlen werden uns zwei kurze Touren da es ja bereits 1330 ist. Eine kurze Wanderung zu einem See und ein Gipfel mit Chance auf Cariboos.

Also auf auf Schotterwegen zum Parplatz für den See. Der See ist nach ca 30 Minuten Fußmarsch erreicht, für bowron lake Fahrer ist er aber nichts berauschendes mehr, einzig die gelben Birken auf den umliegenden Bergen sind neu. Ein paar Fotos gemacht und zurück zum Auto, da kommt doch tatsächlich eine Rangerin und kontrolliert unsere Tagespässe.

Der Parkplatz zum Gipfelweg ist nur ca 3 km weg.
Ich spüre mein Handgepenk, evtl ist der Jeep der Grund der Schmerzen. Der weg zum Gipfel ist nicht lang ca 2 km, er führt durch gelb gefärbte Birken Wälder.